Jagd fand Interesse bei Landesgartenschau
Furth i. Wald (ad). Rund 60 Jägerinnen und Jäger präsentierten bei einem Aktionstag zur Landesgartenschau ihr Handwerk einem breiten Publikum. Neben traditionellen Jagdthemen fanden dabei vor allem die Jungwildrettung mit Drohnentechnik und das Monitoring für Wildtiere großes Interesse.
Aus den fünf Kreisgruppen Cham, Furth im Wald, Bad Kötzting, Waldmünchen und Roding kamen die Akteure der grünen Zunft, die den Besuchern das vielseitige Handwerk der modernen Jagd präsentierten. Unter anderem wurde dabei auch ein Kinderprogramm mit Tastboxen, Malbüchern und Stickern geboten. Stets umlagert waren Dieter und Ronja Betz vom Greifvogelpark Grafenwiesen, die mit Steinadler und Habicht verschiedene Übungen aus der Beizjagd zeigten. Besonderes Interesse zeigten viele Besucher für die Jungwildrettung mithilfe von Drohnen, deren Wärmebildkameras zuverlässig Rehkitze, Wildschweine oder Feldhasen finden. Die Jagdhornbläser aus den Kreisgruppen Bad Kötzting und Waldmünchen boten verschiedene Jagdsignale und konzertante Jagdmusik auf hohem Niveau.
Mehr als ein Hingucker war auch die Präsentation der unterschiedlichen Jagdhunderassen, wobei fachkundige Hundeführer erläuterten, für welche Arbeiten vor oder nach dem Schuss die jeweiligen Rassehunde eingesetzt werden. Auch das Monitoring von Wildtieren ist längst zu einer Aufgabe für die Waidleute geworden, die entsprechende Kameras zeigen konnten. Am Ende waren sich die Kreisgruppenvorsitzenden einig: Dieser Tag hat viele Informationen für die Landesgartenschaubesucher gebracht und die Jagd in den Blickpunkt gerückt.
